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3. Horst Weiland Seminar

Die sechs Jiu-Jitsu´ka Gerlinde Wilhelms, Martina Rector, Sonja Kurzbach, Peter Höwing und Aiko Haak aus dem Sporting-Emden besuchten zusammen mit ihrem Trainer Jörg Gerdes  das diesjährige 3. Horst Weiland Jiu-Jitsu Seminar der Budo-Akademie-Europa.

Über 90 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik trafen sich in Bünde bei Osnabrück, um an zwei Tagen an verschiedenen Praxis- und Theorieeinheiten teilzunehmen.

Als Referenten fungierten:

  • Alain Sailly - 7. Dan (Frankreich)
  • Jörg Gerdes - 4. Dan (Deutschland)
  • Norbert Fritz - 4. Dan (Deutschland)
  • Andreas Fiegert - 3. Dan (Deutschland)
  • Tim Fröhlich - 1. Dan (Deutschland)
 

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Zur Person Alain Sailly

Alain Sailly wurde am 7. 8. 1958 in Villers Serneuse geboren.
Er ist Lehrer für Goshindo (7. Dan), Ju Jutsu (6. Dan), Judo (2. Dan) und Sambo, sowie Ringen.

Was ist Goshindo?

Goshindo eine in Frankreich entwickelte, besondere Stielrichtung des Ju Jutsu, was in etwa „Weg der Selbstverteidigung“ oder „Der Weg den Körper zu schützen“ bedeutet. Untrennbar verbunden ist der Name dieser Kampfkunst mit Kyoshi Alain Sailly dem technischen Leiter dieser Stilrichtung.

Alain Sailly begann in den sechziger Jahren im alter von etwa fünf Jahren mit dem Judo Training. Sein damaliger Lehrer unterrichtete auch Selbstverteidigungstechniken unter der Bezeichnung Taijutsu, so dass Alain schon sehr früh neben sportlichen Training auch diesen Aspekt kennerlernte. Mit etwa dreizehn begann er, zusätzlich Ju - Jutsu zu erlernen. Sein Lehrer Roland Maroteaux unterrichtete damals Daito Ryu Aiki Ju Jutsu und Hakko Ryu Ju
Jutsu. Die Ausbildung im Shotokan Karate bei einem Schüler des französischen Karate Pioniers Gilbert Gruss vervollständigte schon sehr früh die umfassende Technikschulung von Alain Sailly. Bereits als Jugendlicher bedauerte Alain, dass überall sehr stylbezogen trainiert würde und er keine Möglichkeit hatte, die in den verschiedenen Sparten erworbenen Techniken und Fähigkeiten übergreifend und kombiniert zu üben. Nichtstestrotz setzte er seine Studien fort, seine Eltern unterstützten sein Interesse, und sein Vater besuchte mit ihm Lehrgänge auf der ganzen Welt, bis Alain 18 geworden war und alleine reisen konnte. So vervollständigte er seine Kenntnisse in den verschiedenen Kampfkünsten nach der alten Musha Shugyo Methode des Umherreisens, die schon die
Samurai des japanischen Mittelalters als Ausbildungsweise für besonders komplette Kämpfer geschätzt hatten. Dabei beschränkte er sich nicht bloss auf asiatische Kampfsysteme, sondern trainierte auch griechisch römisches Ringen ebenso wie das russische Sambo.

In der Zwischenzeit hatte sein Lehrer Roland Maroteaux den Namen der von ihm gelehrten Kampfkunst aus verbandspolitischen Gründen (Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Prüfungsrichtlinien) auf Goshindo geändert. Die Wahl dieser Bezeichnung lag nahe, werden doch in zahlreichen japanischen Kampfsystemen die Selbstverteidigungsformen als Goshin Ho bezeichnet, und trägt im Judo die in den fünfziger Jahren entwickelte Selbstverteidigungsform des Kodokanden Namen Goshin Jutsu No Kata. In Frankreich war mittlerweile ein eigener Goshindo Verband mit 6 – 7 Vereinen entstanden, dessen Leitung Alain Sailly nach der Rückkehr von einem weiteren Trainingsaufenthalt in Japan angeboten wurde. Nun endlich hatte er die Möglichkeit, seinen Traum von einer systemübergreifenden Kampfkunst im Goshindo zu verwirklichen. Innerhalb kurzer Zeit gelang es ihm, aufgrund
seines überzeugenden Stils die Mitgliederzahl der französischen Clubs zu erhöhen.

 
Text & Fotos: Yudansha.de

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Bild oben: Jörg Gerdes und Alain Sailly
Bild 1: Ausschreibung zum 3. Horst Weiland Seminar
Bild 2: Ausschreibung zum 3. Horst Weiland Seminar
Bild 3: Banner zum Horst Weiland Seminar
Bild 4: Andreas Fiegert erklärt eine Jiu-Jitsu Technik
Bild 5: Alain Sailly in Aktion
Bild 6: Alain Sailly in Aktion
Bild 7: Alain Sailly in eine Technik des Goshindo Jitsu
Bild 8: Thomas Sternberg und Lutz Erdmann
Bild 9: Die Teilnehmer des Sporting-Emden mit den Referten des Seminars
Bild 10: Die Teilnehmer des 3. Horst Weiland Seminars

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